Schutzkleidung

Die Fechtkleidung, die heutzutage beim Sportfechten getragen wird, dient dem Schutz der Fechter. Sie besteht aus sehr fester Baumwolle, Nylon oder Kevlar. Es gibt folgende Kleidungsstücke, die festen Sicherheitsnormen unterliegen:

Nicht nur die Kleidung trägt zur Sicherheit der Fechter bei, sondern auch die Waffen an sich. Die Klingen werden so hergestellt, dass sie beim Abbrechen stumpf brechen. Die abgestumpfte Klinge kann dann kein Material aufbohren oder das Maskengitter auseinander schieben. Vorherrschendes Material ist Maraging, es gibt aber mittlerweile auch eine Reihe anderer ähnlicher Materialien. Klingen die von der FIE zugelassen wurden, tragen das Siegel der FIE.

Traditionell ist die Fechtkleidung weiß, um es dem Schiedsrichter zu erleichtern, Treffer zu erkennen. Fechtmeister tragen üblicherweise schwarz. Seit neuem erlauben die offiziellen FIE-Regeln bunte Fechtkleidung.

Trotz der sehr strengen Schutzbestimmung kann eine tödliche Verletzung nicht ausgeschlossen werden. Die Waffenhand und die Schienbeine sind die am schlechtesten geschützten Teile bei einem Fechter, es kommt immer wieder zu Verletzungen.